Mittwoch, 29. Oktober 2014

Brennend Bestie ohne Herz 2014

Heute habe ich für Euch was aus meinem verstaubten Kreativfundus ausgegraben, passend zu Halloween. 
Es ist mein ganz persönlicher Klassiker, den ich im Rahmen einer Gedichteverlosung vor vier Jahren verfasst hatte.
Ich hoffe, er gefällt Euch - fröhliches Gruseln!


BRENNEND BESTIE OHNE HERZ


Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
 

Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
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Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
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Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
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Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
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