Samstag, 9. Februar 2013

Writing at the discotheque

Ehrlich gesagt fand ichs ja immer etwas lustig, wenn ich von Musikern las, die bei einer Songidee, egal wo sie sich befanden, sofort daheim anriefen, um die Melodie auf den eigenen Anrufbeantworter zu singen. Oder von Schreiberlingen, die ihre spontanen Einfälle mangels Papier im Café eilig auf eine Serviette kritzelten.
Gestern dann ist mir das auch passiert. Mitten in unserer Stammrockbude kamen mir gegen ca. 01:00 Uhr hier und da ein paar Ideen, und sofort fluchte ich "Mist, wieso hast Du nicht mal den kleinsten Fitzel Papier und nen Stift einstecken?" Normalerweise ist mein Notizblock immer mit dabei, aber wenn wir weggehen, reduziere ich meine Habseligkeiten auf ein Minimun - Moneten, Fahrkarte, Ausweis (ein Muss im Laden) und evtl noch das Handy, wenn ich gedenke, früher oder später zu gehen als der Rest der Meute. Handtaschen mag ich beim nächtlichen Umtrieb nicht, erstens bin ich da nicht der Typ für (Handtasche in Kombi mit Cargohose und Armstulpen... nein, schaut an mir albern aus), zweitens find ichs affig, zum stärksten Hardcore mit Täschchen statt richtig zu bangen und tanzen nur ganz leicht mit der Hüfte zu wippen -.- und drittens muss immer wer aufs Täschchen schauen, das bekommt sonst relativ schnell Beine.
In Zukunft wird also meine neue Weggehausstattung um zwei Accessoires erweitert. Evtl brauchts dafür ne Hose mit größeren Taschen. Aber das Gefühl "Hoffentlich haste das bis morgen nicht vergessen!" mag ich nicht nochmal erleben.
Ja, wir Kreativlinge sind schon ein merkwürdiges Volk...

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