Dienstag, 21. Juni 2011

Sei mein

Trag das Lachen auf dem Winde
Durch die Nacht, in weites Land,
Verzweiflung wallt, gleich einem Kinde,
das seine Eltern nie gekannt.

Lass Freude sein, wo Trauer wütet,
und zeige, welchen Weg zu gehn.
Wo einst in sanfter Hand behütet,
Nur Leid und Kummer ist zu sehn.

Erzähl die Sage, die vom Herzen,
handelt, welches nie vergisst.
Wo Sehnsucht geht einher mit Schmerzen,
und Neugier sich an Furcht bemisst.

Sei vorsichtig mit dem, was Dein
und reiss nicht ein der Narben Haut.
So Du es willst, dann sei auch mein.
Doch erst, wenn Stein auf Stein gebaut.

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