Donnerstag, 16. September 2010

Marilyn Manson und die Plüschhäschen

Gerade lese ich, dass das Filmprojekt über Lewis Carroll nach vier Jahren Arbeit abgeblasen wurde. Weil die Vorschau zu verstörend war. Ich frag mich echt, was die Leute erwartet haben, schießlich handelt es sich um Herrn Manson. Schon bei der Lektüre seiner Biografie vor vielen Jahren war mir klar, wie tief der Abgrund seiner Seele sein muss, und dass sich an dessem Boden garantiert keine rosa Bunnies befinden. Dabei versteh ich die ganze Aufregung nicht. Der Trailer ist zwar typisch für den Künstler, aber gemessen an seinem bisherigen Werk vergleichsweise harmlos. Wieder mal viel Lärm um nichts, altbekannt bigotte Prüderie und der erneut geglückte Versuch, etwas zu unterjochen, was nicht der Norm entspricht. Könnte ja schließlich was Wahres dran sein. Und viele gucken einfach nicht gern in den eigenen Spiegel.


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